Ghost Kitchens, auch bekannt als Geisterküchen oder Dark Kitchens, sind Gastronomiebetriebe ohne physischen Gastraum.

Ghost Kitchens, auch bekannt als Geisterküchen oder Dark Kitchens, sind Gastronomiebetriebe ohne physischen Gastraum. Sie konzentrieren sich ausschließlich auf die Zubereitung von Speisen zur Lieferung oder Abholung (Takeaway) und verzichten auf Tische, Stühle oder Servicepersonal. Das Konzept stammt ursprünglich aus den USA und gewann in den 2010er-Jahren an Bedeutung, beschleunigt durch die COVID-19-Pandemie, als viele Restaurants auf Lieferdienste umstellen mussten.
Ghost Kitchens können von Privatpersonen, traditionellen Restaurants oder spezialisierten Lieferdiensten betrieben werden. Eine zentrale Rolle spielt die Standortwahl: Die Küche sollte eine gute Reichweite für Lieferungen bieten und effiziente Lieferwege ermöglichen. Durch Online-Datenanalysen treffen Betreiber datengestützte Entscheidungen zu Beliebtheit, Lieferzeiten und Kundenfeedback. Die Digitalisierung aller Prozesse verbessert Effizienz und Kalkulation, etwa bei Speiseentwicklung, Lagerverwaltung und Personaleinsatzplanung.
Der wesentliche Vorteil liegt in den geringeren Betriebskosten, da kein Gastraum und kein Servicepersonal benötigt werden. Das spart Miete, Platz, Papierspeisekarten und Renovierungskosten.
Die flexible Menügestaltung erlaubt es, Speisekarten leicht zu aktualisieren und neue Angebote zu erproben. Ein Beispiel für ein individuelles Catering-Angebot für jeden Anlass und Geschmack ist egora: Mit Zugriff auf über 100 sorgfältig kuratierte Top-Caterer und Menüvorschlägen innerhalb von drei Stunden zeigt sich die Vielseitigkeit moderner Catering-Dienstleistungen für kleine wie große Events.
